Erneut im November 2018 Narkolepsie als Impfschaden nach Schweinegrippeimpfung anerkannt

Außergerichtlich wurde nach anderthalb Jahren sei Antragstellung im Juni 2017 erneut ein Narkolepsiefall nach der Pandemriximpfung anerkannt. Der damals 12-jährige Junge wurde mit weiteren Familienmitgliedern im Rahmen der Vorsorge gegen die pandemische Grippe geimpft. Es wurde eine provisorische Impfbescheinigung ausgestellt. (Manche Versorgungsämter nehmen an dieser Vorgehensweise Anstoß, wenn lediglich der Arztstempel ohne Unterschrift des Arztes…

CFS nach Impfung als Arbeitsunfall anerkannt

Die Klägerin arbeitete als Kinderkrankenschwester in der Universitätsmedizin Mainz. Am 02. November 2009 ließ sich die Klägerin gegen die pandemische Grippe (Schweinegrippeimpfung) H1N1 impfen. In der Folgezeit erkrankte sie an einer Perikarderguss und einer Polineuritis. Seit dem 01. Juli 2010 bezieht die Klägerin Rente wegen voller Erwerbsminderung – mittlerweile auf unbestimmte Zeit. Der GdB beträgt…

Hirnschädigung mit cerebralem Anfallsleiden mit Entwicklungsstörung nach 6-fach-Impfung anerkannt

Im Alter von 4 und 5 Monaten wurde der Kläger am 14. März 2006 gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Hib, Hepatitis B und Poliomyelitis mit dem 6-fach-Impfstoff geimpft. Der Kläger war ein reifes Neugeborenes mit Apgarwerten von 10/10, die auf eine regelrechte postnatale Anpassung hinwiesen. Die Entwicklung des Kindes war in den ersten Lebensmonaten altersadäquat. Bereits…

Narkolepsie nach Impfung gegen pandemische Influenza A/H1N1/v bei bestehender Epilepsie anerkannt

Im März 2016 stellte unsere Mandantin den Antrag auf Anerkennung Impfschaden i. S. d. 60, 61 lfSG (Infektionsschutzgesetz) Sie war im September 2009 gegen Schweinegrippe geimpft worden. Im Gefolge wurde schließlich eine Narkolepsie mit Kataplexien diagnostiziert: Im Frühjahr 2011 stellte sich eine gesteigerte Tagesmüdigkeit ein. Im weiteren Verlauf waren Einschlafattacken, Kataplexien (plötzlicher, meist beidseitiger Verlust…

,,Chronische Polyarthritis“ durch Rechtsanwältin als Impfschaden anerkannt

Im Rahmen der ,,Kann-Versorgung“ nach § 61 Satz 2 lfSG wurde die entzündliche Erkrankung der Gelenke als Schädigungsfolge nach § 60 Abs. 1 Satz 2 lfSG anerkannt. Unsere Mandantin wurde am 17. Oktober 2001 gegen Diphterie, Tetanus und Poliomyeletis und erneut am 27. November 2001 mit dem gleichen Impfstoff geimpft. Bereits 10 Tage nach der…

Anerkennung von Narkolepsie als Impfschaden nach Schweinegrippeimpfung

Im Juli 2018 erging durch das LWL-Amt für Soziales Entschädigungsrecht außergerichtlich der positive Bescheid, in dem die Narkolepsie als Impfschaden mit einem GdS von 50 anerkannt wurde. Mit Antrag vom April 2017 begehrte unsere Mandantschaft die Anerkennung der Narkolepsie nach §§ 60,61 lfSG als Impfschaden. Unsere Mandantin war bereits im November 2009 gegen die pandemische…

Inkomplette Querschnittslähmung als Impfschaden anerkannt

Das Landesamt für Soziales, Jugend und Familie hat in seinem Erstanerkennungsbescheid vom 16. Mai 2018 unserem Mandanten eine Beschädigtenversorgung nach § 61 S. 2 IfSG mit einem GdS von 100 zugesprochen. Unser Mandant ließ sich am 27.02.2015 gegen die saisonale Grippe impfen. 7 Tage postvakzinal stellte sich eine akute Erkrankung des Rückenmarks/Myelitis ein. Der Gutachter…

Narkolepsie nach Schweinegrippeimpfung als Impfschaden anerkannt

Das Sozialgericht Koblenz hat in seiner Entscheidung von April 2018 der nunmehr 25-jährigen Klägerin eine Beschädigtenversorgung nach § 60 IfSG mit einem GdS von 60 zugesprochen. Die damals 14-jährige Klägerin wurde im November 2009 gegen die pandemische Influenza H1/N1/V – die sogenannte Schweinegrippe – geimpft. Das Krankheitsbild der Narkolepsie wurde nachgewiesen. Nach der Impfung traten…

Narkolepsie nach pandemischer Influenza

Narkolepsie nach pandemischer Influenza A/H1N1/v-Impfung (Schweinegrippeimpfung) als Impfschaden anerkannt. Es dürfte der erste Fall in Deutschland sein. Durch Abhilfebescheid vom 2. Oktober 2013 wurde aufgrund des am 27. Mai 2013 eingelegten Widerspruchs die Erkrankung Narkolepsie nach der pandemischen Influneza-Impfung i. S. v. § 60 IfsG anerkannt. Bei dem verabreichten Impfstoff handelt es sich um den…

Mehr Rechte für Impfopfer

KIRCHEN    Rechtsanwältin Anja Dornhoff zog bis vor das Bundessozialgericht Neue Entscheidung ermöglicht Entschädigung bei nicht mehr öffentlich empfohlener Impfung gegen Kinderlähmung. sz • Die Zeiten, in denen man eine Ordnungswidrigkeit beging,wenn man sich nicht gegen Pocken impfen ließ, sind langevorbei. Allerdings beschäftigt die Problematik des Impfens immer noch die Gerichte, mittlerweile allerdings Sozialgerichte und nicht…