Die Haftung des Pharmakonzerns bei Sinusvenenthrombosen und weiteren Thrombo- sen an ungewöhnlichen Stellen nach Impfungen

Die Haftung des Pharmakonzerns bei Sinusvenenthrombosen und weiteren Thrombo- sen an ungewöhnlichen Stellen nach Impfungen Die Haftung nach § 84 Abs. 1  Nr. 1 AMG (Arzneimittelgesetz) setzt u.a. voraus, dass die un- erwünschte Arzneimittelwirkung – vorliegend Nebenwirkung „Thrombose“ zusammen mit niedrigem Blutblättchenspiegel (Thrombozytopenie) – in der Gebrauchsinformation noch nicht aufgeführt ist. Realisiert sich nämlich eine Nebenwirkung,…

Narkolepsie als Impfschaden im Mai 2021 nach 3 verschiedenen Impfungen anerkannt

Narkolepsie als Impfschaden im Mai 2021 nach 3 verschiedenen Impfungen anerkannt Die Beteiligten streiten um eine Beschädigtenversorgung nach den §§ 60, 61 IfSG i. V. m. den §§ 30 ff. BVG. Der im Mai 1977 geborene Kläger wurde im November 2013 im Rahmen einer Betriebsimp- fung gegen Mumps. Masern, Röteln und Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Polio…

GdS nach Schweinegrippeimpfung bei Narkolepsie mit 80 erstritten

GdS nach Schweinegrippeimpfung bei Narkolepsie mit 80 erstritten In der mündlichen Verhandlung vom 7. April 2021 erkannte die Gegenseite – auch auf ausdrücklichen Hinweis des Vorsitzenden Richters – einen GdS von 80 an. Nachdem bei unserer Mandantschaft 2016 die Narkolepsie-Erkrankung als Impfschaden anerkannt wurde, wurde ihr lediglich ein GdS von 40 zugesprochen, obwohl bei ihr…

PPS-Syndrom als Impfschaden nach Polio-Impfung im Jahr 2020 anerkannt

Unsere erst wenige Monate alte Mandantin wurde im November 1962 gegen Polio mit der Schluckimpfung Typ I geimpft. Die ersten Tage nach der Impfung verliefen völlig normal ohne jedwede Symptome. Nach mehr als 7 Tagen setzte dann nachts leichtes Fieber ein. In den folgenden Tagen stieg das Fieber immer weiter an, bis es über 39°C…

Erneut Narkolepsie als Impfschaden im Jahr 2020 anerkannt

Unser Mandant wurde im Alter von 11 Jahren im November 2009 gegen die pandemische Influenza H1N1 geimpft. Am ersten Tag nach der Impfung traten bei unserem Mandanten ein Krankheitsgefühl und Fieber auf. Im Januar 2010 suchte unser Mandant mit seinen Eltern den Kinderarzt auf wegen eines starken Müdigkeitsgefühls. Der Kinderarzt fand jedoch keine Ursache und…

Erneut Narkolepsie als Impfschaden im Jahr 2019 anerkannt

Außergerichtlich wurde im Mai 2019 durch Abhilfebescheid die Narkolepsie nach der Pandemrix-Impfung anerkannt. Unsere Mandantin wurde im November 2009 gegen die pandemische Influenza H1N1 geimpft. Bereits im Dezember 2009/Januar 2010 traten erste Symptome der Erkrankung auf. Narkolepsie ist eine schleichende Erkrankung mit stark erhöhter Tagesschläfrigkeit und gestörtem Schlaf-Wach-Rhythmus. In der Folgezeit setzten später auch noch…

Mehr Rechte für Impfopfer

KIRCHEN Rechtsanwältin Anja Dornhoff zog bis vor das Bundessozialgericht Neue Entscheidung ermöglicht Entschädigung bei nicht mehr öffentlich empfohlener Impfung gegen Kinderlähmung. sz • Die Zeiten, in denen man eine Ordnungswidrigkeit beging,wenn man sich nicht gegen Pocken impfen ließ, sind langevorbei. Allerdings beschäftigt die Problematik des Impfens immer noch die Gerichte, mittlerweile allerdings Sozialgerichte und nicht…

Encephalitis nach Grippeimpfung als Impfschaden anerkannt

Unser Mandant ließ sich im September 1985 bedingt durch eine betriebliche Grippeschutzimpfung impfen. Die Impfung wurde mittels einer Impfpistole durchgeführt. Elf Tage nach der Impfung suchte unser Mandant seinen Hausarzt auf, der sofort die stationäre Einweisung veranlasste. Es wurden bei Halbseitenkopfschmerz links, rechtsseitigem kompletten Sensibilitätsausfall, armbetonter Hemiparese links, Hemihypästhesie rechts und ausgeprägtem hirnorganischen Psychosyndrom eine…

Autistische Züge, fokales Anfallsleiden und hirnorganisches Psychosyndrom als Impfschaden anerkannt

Unser – inzwischen volljähriger – Mandant wurde mit knapp einem Jahr im November 1997 das erste Mal gegen Hepatitis A und B geimpft. Am Tag nach der Impfung bemerkten die Eltern bei Ihrem Kind ein Schielen. Anfang Dezember 1997 erhielt unser Mandant die zweite Impfung gegen Hepatitis A und B. Bereits vier Tage nach der…

Dravet-Syndrom als Impfschaden vor dem Sozialgericht anerkannt

Unser inzwischen volljähriger Mandant erhielt im April 2001 und Juni 2001 jeweils eine Impfung mit dem Sechsfachimpfstoff gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Hepatitis B und Poliomyelitis. Zum Zeitpunkt der ersten Impfung war unser Mandant vier Monate alt. Am Tag der zweiten Impfung erlitt unser Mandant 40 Grad Fieber, hinzu kamen schrilles Schreien und Unruhe. Das schrille…