Kunstfehler: Arzt muss 160 000 Mark zahlen

Ein Allgemeinmediziner aus Ostfriesland muss wegen der falschen Behandlung eines Kindes 160 000 Mark Schmerzensgeld zahlen. Das hat das Oldenburger Oberlandesgericht entschieden. Der Arzt muss zudem dem Kind für alle entstehenden Schäden aufkommen. Der Mediziner hatte trotz eines deutlich vergrößerten Kopfumfanges keine weiteren Untersuchungen veranlasst. Später stellte sich heraus, dass der Junge an einem Wasserkopf…

Pockenimpffall aus den 50er Jahren

Pockenimpffall aus den 50er Jahren am 7. Juli 2015 anerkannt. Kläger leidet heute auch unter Postpoliosyndrom (PPS) Im Namen des Volkes Urteil In dem Rechtsstreit Herr B. Kläger Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwältin A. Dornhoff u.a., Bahnhofstraße 40, 57548 Kirchen gegen Landschaftsverband Beklagter hat die 51. Kammer des Sozialgerichts Duisburg auf die mündliche Verhandlung vom 08.07.2015 durch den…

Narkolepsie erneut als Impfschaden anerkannt

Narkolepsie erneut als Impfschaden nach der H1N1-Impfung anerkannt Der damals 15jährige Schüler wurde im November 2009 gegen die Schweinegrippe geimpft und entwickelte in einem zeitlichen Abstand von 6-12 Wochen die Narkolepsie. Zunächst stellte sich postvakzinal eine starke morgentliche Müdigkeit und Krankheitsgefühl ein. Dann änderte sich der Schlaf-Wachrhytmus. Unser Mandant war tagsüber müde und nachts wach.…

Impfschaden nach ca. 35 Jahren endlich anerkannt

– Beharrlichkeit führt zum Erfolg – Im Namen des Volkes Urteil In dem Rechtsstreit der Frau M. H., – Klägerin – Prozessbevollmächtigte:
Rechtsanwälte Dornhoff & Arnal, Anja Dornhoff, Marcel Arnal, Bahnhofstraße 36, 57548 Kirchen (Sieg), gegen Land Berlin, vertreten durch d. Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin, Sächsische Straße 28-30, 10707 Berlin, – Beklagter – hat…

PPS-Syndrom als Impfschaden anerkannt

Nach zehnjährigem Kampf PPS-Syndrom als Impfschaden anerkannt Das Urteil verkürzt. Der Bescheid des Versorgungsamts D vom 15.05.2000 in der Gestalt des Widerspruchsbescheids des Landesversorgungsamts C vom 10.01. 2002 wird aufgehoben. Der Beklagte wird verurteilt, bei der Klägerin eine Restlähmung des linken Beines, eine Beinverkürzung links, eine Funktionsbehinderung der Beingelenke links und der Wirbelsäule und des…

Impfschaden nach 12 Jahren anerkannt

Nach 12 Jahre langem Kampf und Erstellung von 19 Gutachten wurde endlich im Juni 2010 der Impfschaden anerkannt. Die im April 1996 geborene Klägerin wurde im März 1997 gegen Hepatitis B und Haemophilus influencae-b geimpft. Es handelte sich um Wiederholungsimpfungen. Bereits am nächsten Tag war das Kind zittrig und weinerlich. Einen weiteren Tag später stellten…

Impfschaden anerkannt

In Gesundheitsfragen kann eine anwaltliche Vertretung Gold wert sein. Rechtsanwältin Anja Dornhoff aus Kirchen vertrat eine Betroffene, deren Impfschaden nach einem zwölfjährigen Kampf mit insgesamt 19 Gutachten schließlich vor dem Landessozialgericht anerkannt wurde. Rückblende: 1997 wurde die Betroffene, damals ein einjähriges Mädchen, gegen Hepatitis-B sowie Haemophilus-in-fluenzae-b geimpft. Zunächst wurde das Kind zittrig und weinerlich, nach…

Patienten haben viele Rechte

sz Siegen. Gut besucht war der Informationsabend über Patientenrechte, den kürzlich die Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) in der Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle des Kirchenkreises Siegen und die Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen der Diakonie in Südwestfalen im Haus der Kirche in der Siegener Oberstadt anboten. Rechtsanwältin Anja Dornhoff aus Kirchen, spezialisiert auf Medizinrecht, erläuterte laut Mitteilung die…

Kinderlähmung nach Impfung

Ärztin muss 150 000 Mark Schadensersatz zahlen Eine Ärztin muss an einen Patienten, der nach einer Polio-Schluckimpfung an Kinderlähmung erkrankt ist, Schadensersatz in Höhe von 150 000 Mark zahlen. Der Kläger wurde laut Oberlandesgericht Hamm unzureichend über die Risiken der Impfung aufgeklärt. Der Patient, der vor der Impfung völlig gesund war, kann heute nur noch…

Aufklärung vor Routineimpfungen

Art und Umfang der geschuldeten Aufklärung vor Routineimpfungen gegen Kinderlähmung Leitsätze des Gerichts: 1. Hat sich gerade das Risiko verwirklicht, über das aufgeklärt erden musste und tatsächlich aufgeklärt worden ist, so spielt es regelmäßig keine Rolle, ob bei der Aufklärung auch andere Risiken der Erwähnung bedurften. Vielmehr kann aus dem Eingriff keine Haftung hergeleitet werden,…